Früher gab es das Internet und das “echte Leben”. Im Internet waren vor allem Nerds, welche Angst vor der Sonne hatten und keine Freundin hatten. Auf der anderen Seite gab es das “echte Leben” oder eben einfach das Leben der Menschen, welche das Internet nicht nutzten. Früher war es immer entweder oder. Am meisten hing das wohl damit zusammen, dass man das Internet noch nicht mobil nutzen konnte und auch Notebooks im Verbindung mit Wireless Netzwerken noch nicht anzutreffen waren. Somit war die Nutzung des Webs wirklich immer mit dem Drinnen sein verbunden. Und wer das Internet oft nutzte war dementsprechend oft drinnen. Also ein Nerd.
Doch die Zeiten ändern sich und genau so änderte sich auch die Beziehung vieler Menschen zum Internet. Für dessen Nutzung muss man nämlich nicht mehr in einem dunkeln Raum sitzen, sondern kann so ziemlich von überall her darauf zugreifen. So kann man zum Beispiel mit einer Handy Flatrate sicher stellen, dass man auch “always on” ist.
Heute ist das Internet aus dem “echten Leben” nicht mehr wegzudenken und ist nicht länger eine Sache für sich. Das Internet ist Teil des echten Lebens und jeder nutzt es. Um ein Nerd zu sein braucht es Heute mehr als nur einen Zugang zum Internet.
Auswandern, daran denke viele. Gerade in Zeiten von Krisen hat man doch automatisch das Gefühl, dass es anderswo nur besser sein kann. Eine Strandbar in Brasilien, ein Hotel in Australien, eine Farm in Südafrika, das alles hört sich besser an als der lausige Job im kalten Europa. Andere machen es schliesslich auch, warum also ich nicht?